dirigent

Foto: © Alexandre Chatton

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Gonzague Monney hat sein Diplom als Chorleiter und Schulmusiklehrer in der Schweiz am Konservatorium Freiburg erworben. Seine Ausbildung ergänzte er mit dem Studium der Orchesterleitung an der Musikhochschule in Lausanne sowie mit einem Masterstudium in Chorleitung bei Johannes Prinz an der Kunst-Universität in Graz. Ausser dem Konzertchor Burgdorf leitet Gonzague Monney zur Zeit den Choeur Faller von Lausanne, den Laudate Chor Zürich sowie das Vokalensemble Utopie von Freiburg, welches er im Jahr 2000 gegründet hat. Er ist auch der Gründer und Leiter des Choralensembles Glânissimo mit 220 Sänger/-innen. Im Weiteren ist Gonzague Monney musikalischer Verantwortlicher der Cäcilienverbände St. Heinrich und Heiligkreuz mit 21 Freiburger Kirchenchören. Regelmässig amtet er als Experte an Gesangsfesten der Schweizerischen Chorvereinigung. Schliesslich ist Gonzague Monney Mitglied im Vorstand der Schweizerischen Föderation Europa Cantat (SFEC) und der Musikkommission der Freiburger Chorvereinigung (FCV). Im Jahr 2018 leitete Gonzague Monney den Schweizer Jugendchor als Gastdirigent.

Gonzague Monney war Musiklehrer an den Sekundarstufen I und II. Heute stellt er seine musikalische und pädagogische Erfahrung auch in den Dienst der Stiftung EducARTES in Bern. Dort ist er Dozent für Chorleitung der Diplome I und II und wird als Experte sehr geschätzt.

Seit seiner Kindheit singt Gonzague Monney in zahlreichen Ensembles. Er nahm auch an zwei Sommersessionen des World Youth Choir teil, nämlich in Südafrika und Namibia im Jahr 2007 sowie in Hong Kong, China und Macao im Jahr 2008.

Gonzague Monney widmet einen erheblichen Teil seiner Arbeit der Komposition. Er hat bereits mehr als hundert Stücke für Chorensembles komponiert, darunter drei kurze Messen und zwei Kantaten für Chor, Soli und Orchester (Stabat mater speciosa im 2016, den 23. Psalm im 2017). Am Kompositionswettbewerb Label Suisse 2008 in Lausanne gewann sein Werk Gegrüsst seist du Maria den 2. Preis der Jury sowie den Publikumspreis.

 

Bericht in d'Region vom 26.03.2019